Buchungsportale professionell managen

Die Corona-Pandemie hat der Vermietungsbranche zwischenzeitlich einen Dämpfer verpasst. Doch inzwischen reisen die Deutschen wieder häufiger als je zuvor! Selbst die hohe Inflation in folge des Ukrainekriegs kann sie nicht vom Urlaub machen abhalten, wie eine aktuelle Untersuchung der GfK zeigt: Lieber spart man am Essen, als auf das Reisen zu verzichten.

Rosige Zeiten also, die für Vermieter von Hotelzimmern und Ferienwohnungen anbrechen könnten. Wenn da nicht das mühsame und Zeit raubende Managen der vielen Vermittlungsplattformen wie booking.com, AirBnB, Fewo-direkt, HRS und den vielen anderen wäre. Denn jeder Vermieter, ob privat oder professionell, weiß inzwischen um die Bedeutung dieser Plattformen. Ohne sie geht fast nichts mehr, weil es für die Kunden so bequem!

Wer heutzutage ein Quartier benötigt, muss nicht mehr – wie früher selbstverständlich – bei einer Touristen-Information am Wunschzielort anrufen und sich Namen und Telefonnummern geeigneter Pensionen oder Hotels nennen lassen, die im fraglichen Zeitraum noch freie Kapazitäten haben. Stattdessen gehen viele einfach auf Google Maps und lassen sich die Unterkünfte in der Nähe touristischer Sehenswürdigkeiten anzeigen. Google zeigt dann die freien Betten und die dazu gehörenden Preise an – perfekter Leistungsüberblick und volle Kostentransparenz für die Gäste in spe.

Doch dieser Komfort hat seinen Preis und den zahlen die Vermieter. Außerdem ganz wichtig in diesen Zeiten: Die freien Kapazitäten und aktuellen Preise müssen auf den verschiedenen Buchungsportalen übereinstimmen und am Wettbewerb orientieren. Das Management der eigenen Angebote ist – nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl der Vermittler und ihrer mannigfaltigen Einstellungsmöglichkeiten – eine Wissenschaft für sich geworden. Von der richtigen Justierung und dem richtigen Zeitpunkt hängt ab, ob die eigene Unterkunft optimal ausgelastet ist und der optimale Preis erzielt wird, oder ob am Kapazitäten nicht genutzt werden und Betten leer bleiben.

Channel Manager hilft bei Buchungsportalen

Für das einfache und erfolgreiche Managen der verschiedenen Buchungsportale bieten sich technische Helfer wie der Channel Manager für einfache Verwaltung an, etwa um Zimmer und Verfügbarkeiten automatisch abzugleichen oder Restriktionen und Preise gesammelt für alle Kanäle zu aktualisieren. Er unterstützt den Hotelier dabei, Kanäle anzubinden und sie als Vertriebskanal zu nutzen sowie Kategorien freizuschalten. Gerade die Freischaltung ist oftmals ein Balanceakt zwischen der Hoffnung auf mehr Buchungen und der Gefahr von Doppelbuchungen.

Plattformen zentral verwalten. Angebote im Channel Manager verkaufen. Überbuchungen endlich vermeiden. 

Der Channel Manager bietet direkte und indirekte Schnittstellen zu den wichtigsten 17 Buchungskanälen, darunter alle großen und bekannten wie Booking.com, HRS, AirBNB, Expedia, Fewo-direkt, Kayak, CheckFelix und Feratel. Er ist kompatibel mit den wichtigsten Hotelprogrammen wie Casablanca, protel, Capcorn und Elite Solutions.

Digitalisierung lohnt auch für Privatvermieter

Für Privatvermieter mit wenigen Zimmern oder Ferienwohnungen lohnt es sich häufig nicht, auf Buchungsportalen präsent zu sein. Ihre Gäste sind meist Stammkunden oder werden über die eigene Webseite oder die der lokalen Tourismusfördergesellschaften gewonnen. Doch auch hier kann die Digitalisierung „im Kleinen“ Einzug halten und dabei helfen, unnötige Fehler zu vermeiden!

Wichtigster Tipp ist sicherlich, die eigenen Onlinepräsenz stets aktuell zu halten. Achten Sie darauf, dass der potentielle Gast alle Informationen findet, die für ihn wichtig sind. Dazu gehören möglichst genaue Angaben zu den angebotenen Zimmern oder Wohnungen wie Anzahl der Betten und möglicher Zustellbetten, Größe in Quadratmetern, ggf. Balkon/Terrasse, enthaltene Leistungen wie Bettwäsche, Handtücher, Kaffeemaschine, Mikrowelle, Fernseher (bitte mit Größenangabe), Klimaanlage sowie etwaige Einschränkungen wie Dachschrägen, Nichtraucherhaus oder Haustierverbot.

Auch die Kostenangaben müssen regelmäßig überprüft und ggf. angepasst werden: Preis pro Übernachtung entsprechend Personenzahl, Kosten für Endreinigung, Parkplatz oder Haustiere. Geben Sie auch die Preise für optionale Extraleistungen an wie Fahrradverleih, Nutzung des Fitnessraums oder ein gefüllter Kühlschrank bei Anreise.

Einen elektronischen Belegungsplan kann man sich hier in Form eines Belegungskalender für Excel kostenlos herunterladen. Gegenüber einem Buchungskalender aus Papier bietet er deutliche Vorteile: Änderungen können unbegrenzt und ohne Radiergummi eingetragen werden. Mehrere Personen können gemeinsam daran arbeiten und er bietet auch einfache Auswertungsmöglichkeiten wie etwa die Gegenüberstellung von Zimmern und Monaten.

Bildnachweis: Engin Akyurt auf Pixabay

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