1,8 Mio. Euro hat Jörg Gilcher, Chef von Five Guys in Deutschland, in die 500qm große Filiale investiert und 70 Arbeitsplätze geschaffen. Die Stimmung ist wie immer ausgelassen: Laute Rockmusik tönt durch den Raum, Dutzende Servicemitarbeiter wuseln vor und hinter dem Tresen und alle paar Minuten werden abholbereite Menüs ausgerufen. Der Laden hat erst vor…
Kategorie: Gastronomie
Crackers: Das Restaurant als Wohnzimmer, Atelier und Bühne
Das Crackers ist das materialisierte Berlin-Gefühl: zugänglich nur durch eine unscheinbare Seitentür von der Friedrichstraße, kommt der Gast von hinten durch die Küche in einen großen, hohen, fensterlosen Gastraum, der zu DDR-Zeiten ein Kino, dann Hotellager und später der berühmte Technoklub „Cookies“ war. Seit 2014 befindet sich hier das Restaurant: Am Kopfende ist jetzt die…
Urbanes Fastfood inspiriert von der Sterneküche: The Dawg von Björn Swanson
Sternekoch Mario Kotaska verkauft mit seinem Unternehmen „Bratwerk“ Imbiss-Klassiker in Gourmet-Qualität, TV-Koch Steffen Hensler offeriert in seinem Hamburger Schnellrestaurant „Ahoi“ Bratfisch to go und in Berlin kreiert Björn Swanson – im Hauptberuf Chefkoch im Golvet (1 Michelin-Stern, 16 Gault&Millau-Punkte) – Hot Dogs. Die Meisterköche mischen den Fastfood-Markt auf: Einfach, schnell, aber hochwertig soll es sein. …
Peruanisch-japanisches Restaurant Nauta: Ceviche mit Stäbchen
Auch wenn gerade an jeder Ecke Berlins peruanische Restaurants eröffnen, ist das „Nauta“ in Prenzlauer Berg doch etwas besonderes. Denn hier trifft die peruanische auf die japanische Küche und wird zur „Nikkei Cuisine“: Ceviche wird im Nauta mit Stäbchen gegessen! „Die japanische Version von peruanischer Küche ist in Peru seit ein paar Jahren total angesagt“,…
Levantisches Streetfood im Joseph
Noch vor zehn Jahren bedeutete israelische Küche Hummus, Baba Ganoush und Fleischspieße. „Fleischspieße waren in Tel Aviv das, was Currywurst in Berlin war: jeder hatte seinen Lieblingsort, wo es angeblich die besten gab“, erinnert sich Ariel Schiff. Der 53-jährige ist Gründer und Geschäftsführer der Amano-Gruppe ist Israel eng verbunden und verbringt regelmäßig seinen Urlaub dort….
Vini Vidi Vici: Die Kurpfalzweinstuben haben sich neu erfunden
Wie modernisiert man eine gastronomische Institution, die seit über 80 Jahren am selben Ort besteht und in der schon prominente Gäste wie Hans Albers, Helmut Kohl oder Klaus Wowereit verkehrten? Und wie erhält man ihren nostalgischen Charme, aber verjüngt und verbreitert zugleich das Stammpublikum? Vincenzo Berényi und Sebastian Schmidt ist dieses Kunststück mit den „Kurpfalz…
Kreative serbische Küche in der Arminius-Markthalle: Sljiva
Das Sljiva ist ein typisches Belgrader Bistro, das die authentische serbische Küche zelebriert, nach Originalrezepten mit heimischen Zutaten kocht und Wein aus der Region anbietet. Allerdings befindet sich das Sljiva nicht in Belgrad, sondern in der Arminius-Markthalle in Berlin-Moabit. Seine Betreiberin Kathleen Potter stammt aus Sachsen-Anhalt und hat mehrere Jahre in Belgrad gelebt und dort…
Sommelière ohne Allüren: Jaqueline Lorenz vom PRISM
Viele Sommeliers überfordern ihre Gäste, wenn sie mit scheinbar grenzenlosem Detailwissen über extravagante Winzer, exklusive Lagen und herausragende Jahrgänge schwärmen. Jaqueline Lorenz, Sommelière im Berliner Fine Dining Restaurant PRISM tut das nicht, denn ihre Liebe zum Wein braucht keine Prätention. Ungezwungene Gastfreundschaft steht bei ihr an erster Stelle; mit Aufmerksamkeit, menschlicher Wärme und Professionalität sorgt…
Die deftige Kost der frühen Jahre: Die Stadtklause am Anhalter Bahnhof
In Berlins Goldenen Jahren schlug hier, zwischen Potsdamer und Anhalter Bahnhof, das Herz der Großstadt. Heute ist die einst wichtigste Eisenbahnstation der Stadt eine Fassadenruine mit Sportplatz – Hotels und sozialer Wohnungsbau haben die übrige Gegend unter sich aufgeteilt. In der neu eröffneten Stadtklause sind die Uhren eifrig zurück gedreht worden, denn alles atmet hier…
Internationales „Comfort Food“ im Halleschen Haus
General Store nennt man in den USA einen altmodischen Dorfladen, der Gemischtwaren des täglichen Bedarfs wie Butter, Mehl, Stoffe oder Werkzeug und oft auch ein einfaches Mittagessen anbietet. Ein solches Geschäft hatten Jillian May und ihre drei Mitstreiter vor Augen, als sie 2014 ein Konzept für diesen ungewöhnlichen Standort entwickelten. Das 1902 im Stil der…